BürgerBus-Verein Rheinberg – Mehr Mobilität für alle. Von Bürgern für Bürger.


Fragen und Antworten rund um den Bürgerbus Rheinberg

Die häufigsten Fragen, die uns zum Bürgerbus gestellt werden, wollen wir hier beantworten. Sprechen Sie uns auch weiterhin an, geben Sie uns Anregungen und teilen Sie uns Ihre Ideen mit.




Alle Bürgerbushaltestellen haben oben neben der Anzeige, welche Linien dort halten, ein kleines b. Das ist unser Zeichen. Die ausgehängten Fahrpläne tragen das Erkennungszeichen BRB.
In der Planungsphase hatte die Stadt Rheinberg ein Unternehmen beauftragt, die Situation des öffentlichen Nahverkehrs in Rheinberg zu analysieren. Es stellte sich heraus, dass nicht alle Gebiete der Stadt gleich gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln versorgt sind. Deshalb wurden die jetzige Linienführung und der jetzige Fahrplan so gestaltet.
Ebenso wie bei anderen öffentlichen Verkehrsmitteln kann ein Wechsel des Fahrplans auch beim Bürgerbus nötig werden. Deshalb sammelt der Bürgerbus-Verein alle Anregungen und berät über notwendige Änderungen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, nach ca. einem halben Jahr die jetzige Situation zu analysieren und dort Änderung herbeizuführen, wo es notwendig ist.
Ja! Im Juni 2014 müssen wir den Fahrplan und die Linienführung geringfügig ändern, weil es Änderungen bei anderen Buslinien geben wird. Die Änderungen werden rechtzeitig in den Fahrplanaushängen an den Haltestellen und auf unserer Website bekannt gegeben. Außerdem verteilen wir weiter unsere Flyer und Fahrpläne.
Nein! Wir unterliegen den gleichen Bedingungen wie z. B. die NIAG auch: Alle Änderungen müssen von der Bezirksregierung genehmigt werden.
Bürgerbusse haben einen so genannten Inseltarif, das heißt, dass wir z. B. preisgünstiger befördern können, als der übrige öffentliche Nahverkehr. Allerdings gibt es keine Möglichkeit, VRR-Tickets anzuerkennen.
Der Bürgerbus gilt als „PKW im Linienverkehr“. Deshalb gelten die Bedingungen, die Sie von Ihrem PKW her kennen. Wir dürfen max. 8 Personen befördern, und alle Fahrgäste müssen sich anschnallen. Für Kinder stehen 2 Kindersitze zur Verfügung, weil sie während der Fahrt nicht im Kinderwagen sitzen bleiben dürfen. Werden Schwerbehinderte kostenfrei befördert? Ja! Bei Vorlage des entsprechenden Ausweises mit dem Beiblatt müssen die Fahrgäste nicht bezahlen. Das gilt auch für Begleiter, wenn der Ausweis das Merkzeichen „B“ trägt.
Alle Fahrerinnen und Fahrer des Bürgerbusses fahren ehrenamtlich. Sie erhalten keine Vergütung, eigene Kosten werden nicht erstattet. Zur Zeit haben wir 25 Fahrerinnen und Fahrer. Mit dieser Zahl können wir die Fahrten von Montag bis Freitag sichern. Sollte sich herausstellen, dass z. B. auch samstags ein Bedarf an Fahrten vorhanden ist, kann darüber nachgedacht werden. Allerdings brauchen wir dann weitere Fahrerinnen und Fahrer.
Sie können Mitglied im Verein werden und einen selbst bestimmten Beitrag zahlen. Die größte Unterstützung wäre die Bereitschaft, als Fahrerin oder Fahrer mitzumachen. Melden Sie sich bei uns, wenn Sie Interesse an dieser anspruchsvollen und tollen Tätigkeit haben. Dann können alle Details besprochen werden.
Nein! Der Bus ist vom Land NRW und vom Kreis Wesel angeschafft und finanziert worden. Daran hat sich die Stadt Rheinberg nicht beteiligen müssen. Personalkosten für die Fahrerinnen und Fahrer entstehen ebenfalls nicht. Die Unterhaltungskosten des Busses und die eingenommenen Fahrgelder werden am Ende des Jahres gegengerechnet. Sollte sich dann ein Defizit ergeben, so ist dieses von der Stadt zu tragen. Weitere Kosten kommen auf die Stadt nicht zu.